Montag, 29. Oktober 2012

Herbstferien und ein par andere Bilder

Levin bei seiner ersten Tauchlektion im Pool unseres Resorts
in Nha Trang.

Gondelbahn auf die Insel mit Vin Pearl Resort und Funpark.
Auch hier kann man Bähnli fahren.


Barbara konnte die Ferien so richtig geniessen. Für uns alle
war es eine super Woche. Super schöne Anlage, sehr freundliche
Angestellte und wenig Leute, einfach perfekt!!


Schimmelbildung in unserem Haus....

Und noch ein bisschen mehr Schimmel....
Moon Festival in der AIS School.

Mael bei der Fashion-show in der Schule.
Wir mussten etwas aus Recycling Material
basteln. Haben einen Hut aus Aludosen kreiert..

Das Highlight der letzten Wochen, unser erster Besuch aus Zaniglas. Wir hatten es sehr gemütlich zusammen!
Auch bei uns im Compound liefen die Tänzer und Trommler
umher um das Moon Festival zu feiern. 
Die Trommeln erinnerten uns kurz an Guggenmusik Zeiten..
Nein, wir leben hier nicht im Paradies. Aber wenn man sich 
solche Ferien erlauben kann, hat das schon was. 
So speziell und nicht immer einfach der Alltag in Ho Chi Minh
auch ist, solche Ferien lassen einen das schnell vergessen!  

Die Kids haben die Woche in vollen Zügen genossen. Ich
glaube die waren pro Tag min. 6 Stunden im Pool. 





Donnerstag, 11. Oktober 2012

Again the driver and visitors from Zaniglas..

Tja es ist wie es ist, mit den Fahrern hat man so manche Überraschungen. Langsam tut mir Barbara richtig leid, aber nur langsam;)
Aber eins nach dem Anderen…
Im Moment haben wir doch einige kleinere Problemchen zu meistern. Privat und auch in der Firma scheint ein Problem das Andere zu jagen. In der Firma spiegelt sich das leider darin, dass ich länger je mehr auf den 18.30Uhr Bus angewiesen bin. Das heisst ich bin erst gegen 20.00Uhr zu Hause. Mein Ziel ist das so oft wie möglich zu vermeiden, aber es klappt nicht immer…
Da ich immer noch grundsätzlich positiv eingestellt bin, die schönen Sachen zu erst. Das Positive die letzten Wochen war der überraschende Besuch von Gruber Leander und Benedikta. Wir haben uns riesig gefreut als Leander uns mitteilte, dass er ein par Tage geschäftlich in Ho Chi Minh sei und dazu noch ein par Tage Urlaub mit Benedikta anhänge. Wir trafen uns zweimal zum Essen und sie durften (oder mussten) mit uns zusammen die Moonfestival Feierlichkeiten in der Schule geniessen. Es war herrlich uns mit ihnen auszutauschen, über die bereits gesammelten Erfahrungen und den Vergleich zwischen China und Vietnam. Das Beste war natürlich alles auf Walliserditsch!!
Wir haben die zwei Treffen in vollen Zügen genossen. Ich hoffe, dass wir es auch mal nach China schaffen, um sie dort zu besuchen.
Zu Hause haben wir mit den Folgen der ergiebigen Regengüsse zu kämpfen, die uns die letzten drei Wochen begleitet haben. Ja, ich weiss wir haben Regenzeit, aber die Menge war deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre hier..
In sämtlichen Zimmern fangen die Wände an zu schimmeln... Wir hatten zwar schon zweimal Handwerker da, doch mit Überstreichen alleine löst man das Problem leider nicht. Gut, beim zweiten Mal haben sie sogar ein wenig Verputz weggekratzt, aber nach drei Tagen sah es schon wieder aus wie vorher.. Wenigstens war der Arbeiter so ehrlich und hat Babs gesagt das es nichts nützt. Wenn, müssten sie an der Aussenseite anfangen zu renovieren. Ist ja klar, bei einem vier jährigen Haus muss man langsam anfangen mit Revisionen.... Auf alle Fälle habe ich dann noch mal reklamiert. Sie haben uns vertröstet das wir noch ein, zwei Wochen warten sollten bis die Regenzeit durch ist und dann würden sie es richtig reparieren. Also wieder mal abwarten und hoffen das sie ihr Wort halten?? Nein, besser noch kräftiger reklamieren und siehe da, es hat genützt. Also nur im weitesten Sinn, sie sind wieder gekommen.. Den was sie im Moment machen finden wir schon so blöd, dass wir darüber lachen müssen. Die haben heute angefangen an den betroffenen Stellen Fliesen zu legen..... Ja, sie bringen jetzt einfach Puzzle mässig "Plättlini" an den Wänden an! Ehrlich gesagt, ich weiss nicht genau was ich davon halten soll... Gut, zumindest sind sie weiss, sie hätten ja rosa rote nehmen können!:)
Aber wie heisst es so schön, ein Übel kommt selten allein. Anjo, Jaron und Levin haben die Hand, Fuss und Mund Krankheit erwischt. Sie liegen alle krank im Bett mit Fieber und rotem Ausschlag an Händen, Beinen und im Gesicht. Man kann leider nichts dagegen machen, es ist höchst ansteckend und muss einfach ausgestanden werden. Am schlimmsten hat es Jaron erwischt, er ist wirklich knall rot um den Mund. (Fotos folgen die nächsten Tage)
Die Krankheit ist aber zum Glück nicht so gefährlich, in den meisten Fällen verläuft sie recht harmlos. Es ist Geduld gefragt und die haben Kinder ja in Hülle und Fülle……….
Arme Barbara, aber den Gipfel erreichen wir erst jetzt, das Beste zum Schluss.. Wie am Anfang erwähnt , hatte unser Fahrer noch eine Überraschung für Babs bereit. Nur so viel, es war eine Art Geschenk, das man nicht braucht;)
Er hatte die doofe Gewohnheit, ständig die Toilette aufzusuchen wenn Babs gerade in den Wagen einstieg. Sie hatte ihm schon einmal erklärt, dass er das Geschäft vorher verrichten sollte. Aber wie ihr gleich lesen könnt, ohne Erfolg. Als sie letztes Mal einstieg und er daraufhin ausstieg um zur Toilette zu gehen, war es zu viel für ihr zartes Gemüht. Babs stieg aus, folgte ihm und staunte nicht schlecht wo er sein Geschäft abwickelte. Mitten in unseren Rasen vor dem Haus!
Ich wäre gerne Fliege gewesen um die Reaktion von Babs zu sehen. Wie sagt man, in flagranti erwischt… Ich weiss nicht was sie alles zu ihm gesagt hat, eins ist sicher, so gut hat sie noch nie ein Vietnamese verstanden...
Tja, so was lernst du in keinem Kulturtraining. Seit dem macht er das Geschäft auf der Toilette… 
Keine Angst, das ist noch nicht alles... Vor zwei Tagen bin ich um halb sieben morgens raus gegangen und sah ihn am Auto hantieren. In einer Hand einen Schraubenschlüssel, in der anderen Hand eine Zigarette. Mit all seiner Kraft versuchte er verzweifelt die Schrauben eines Rades zu lösen. Ja, ich habe ihm zuerst ein, zwei Minuten zugeschaut. Ich wollte ihn ja nicht in seiner Ehre verletzten und ihm die Arbeit abnehmen (lernt man übrigens wo?? Richtig, im Kulturtraining). Ich dachte mir er wird irgendwann bemerken das er zum Lösen mehr als eine Hand braucht und besser noch, auf die richtige Seite drehen muss. Denkste, mit verblüfften Augen hat er mich angeschaut als ich alle Schrauben in 30 Sekunden gelöst hatte. Leider musste ich dann auf ein Taxi ausweichen, da er noch kein Ersatzrad zur Hand hatte.. Dies war auf der unteren Seite des Wagens angeschraubt und fragt mich bitte nicht wie das befestigt war. Wahrscheinlich angeschweisst, den als Barbara um halb acht raus kam um die Kinder zur Schule zu bringen, durfte auch sie ein Taxi nehmen. Er hatte es nicht geschafft das Rad in einer Stunde zu wechseln. Ja, schnell und geistreich sind nicht alle hier... 
Trotz all dem überwiegt aber weiterhin das Positive. Erst ein Mal ist der Kommentar `wägu dier siwer hiä` über Barbaras Lippen gerutscht. Aber nur im ironischem Sinn (hoffe ich zumindest), nicht wirklich ernsthaft. Das folgt dann sicher noch ein anderes MalJJ

Liebe Grüsse an alle aus HCMC!!!

Sonntag, 23. September 2012

Foto:)

Es wird Abend, jeden Tag ca. um 18.15 Uhr.
Die Sonne ist kaum weg und es wird dunkel.. 
Das Foto habe ich von unserem Compound aus gemacht.  




























Jaron ist jetzt 4 Jahre alt. Auch hier kann man sich über Geschenke freuen! Wir hatten einen wirklich schönen Geburtstag.













Er ist und bleibt der Star hier...

So sparen die Vietnamesen Strom, gekocht wird vor dem Haus auf der Strasse.

Ziemlich stramme Haltung;)
Jede zweite Woche haben sie in der Schule solche Auftritte für die Eltern.


Levin macht jetzt bei der Arsenal-Soccer-School mit.
Wurde gerade neu eröffnet. Macht einen sehr guten Eindruck
und Levin hat seinen Spass. Er spricht übrigens schon gut Englisch.
Er lernt sehr schnell und wird länger je Kontaktfreudiger hier.


Montag, 17. September 2012

Time flies!

Die Wochen vergehen im Moment wirklich im Fluge. Auf der Arbeit läufts ganz gut und auch Babs und die Kids fühlen sich einigermaßen wohl. Die Jungs waren happy als sie letzte Woche mit einigen ihrer Kollegen skypen konnten. Sie fühlen sich jetzt hier wirklich schon wie zu Hause und das Heimweh hat stark nachgelassen. Das bestätigt, was die Meisten uns vor der Abreise gesagt haben, für die Kinder wird es einfacher als für euch. In der Tat haben Babs und ich noch ein bisschen Mühe uns an die Situation zu gewöhnen. Nicht das es schlimm ist, aber vor allem an den Wochenenden fällt uns fast die Decke auf den Kopf... Man ist einfach mit vier Jungs nicht so flexibel und kann jedes Wochenende das Land erkunden wie es die anderen Kollegen oft machen. Auch fehlt einem dazu schlicht und einfach die Mobilität. Kein Auto, kein Zug, kein Bus in der Nähe und am Sonntag sich immer mit dem Taxi herumzuschlagen macht auch keinen Spass. Ja, für diese Dilemma müssen wir noch eine Lösung finden;)
Das Wetter ist im Moment ziemlich regnerisch. Die letzten drei Tage hat es sehr oft und intensiv geregnet, aber im Oktober beginnt ja schon die Trockenzeit. Nichts in Sicht von kaltem und nassem Herbstwetter:). An das Klima haben wir uns gut gewöhnt, auch die Jungs spielen jetzt vermehrt draussen. Levin besucht jetzt einmal die Woche die Arsenal-soccer-school für 1.5h. Ist eine super Fussballschule, nicht ganz billig, aber das sind hier die meisten Vereine nicht. Nicht zu vergleichen mit dem lächerlichen Beitrag den wir dem FC Zaniglas zahlen mussten. Das würde hier nicht einmal für vier Trainings reichen...
Eigentlich habe ich gedacht nur noch alle 7 bis 8 Wochen was zu schreiben. Den mittlerweile ist man ja angekommen und es passiert nichts spannendes mehr.. Aber weit gefehlt, dieser Samstag hat wieder einiges übertroffen. Es war einer dieser Tage die man einfach streichen sollte. Morgens um sechs Uhr bin ich aufgestanden um zur Arbeit zu fahren. Leider habe ich die Rechnung ohne Vietnam gemacht. Nach drei Monaten ist man so langsam im Rhythmus. Man denkt nicht mehr unbedingt daran, dass etwas vom normalen, täglichen Ablauf schief gehen könnte. Leider weit gefehlt, den der Faktor "Vietnamese" spielte uns wieder mal einen Streich. Als ich um 6.20Uhr den Ton meines Handys hörte, dachte ich zuerst an einen Schichtführer, den die haben die schlechte Gewohnheit dich 24 Stunden am Tag auf dem Laufenden zu halten, was in der Firma läuft oder eben nicht läuft... 
Nein, dieses Mal war es der Fahrer, pick up 7.00, car broken... 6.50 fährt mein Bus, das heisst der Fahrer muss mich 6.30 abholen, damit ich pünktlich an die Haltestelle komme. Ja nu, schrieb ihm zurück, 6.30 have to go to work! War natürlich zu spät und ich holte mir ein Taxi. Ok, kann ja mal passieren. Aber nicht in Vietnam, den als er dann um 7.30 Babs und die Kids abholen sollte, war plötzlich sein Motobike kaputt und nicht mehr das Auto... Tja, so schnell verwandeln sich hier Autos in Motobikes;) Sie nehmen es einfach nicht so genau mit der Ehrlichkeit.. 
Aber das war nur der Anfang des tollen Samstags, als ob es nicht schon genug ist das man arbeiten muss, rief dann um 10.00 Babs an. Ziemlich gestresst erklärte sie mir das Jaron aus Wut einen Stuhl umgestossen hatte, der dann blöder weise seinen Zeh erwischte. Der Nagel vom grossen Zeh sei gespaltet und er blute sehr stark. Also musste sie wohl oder übel einen Doktor aufsuchen. Ist schon komisch, wenn man dann nicht einfach in den Wagen steigen und schnell zum Arzt fahren kann.. Zu allem Übel kam noch dazu, dass der Fahrer nicht vor dem Haus wartete, obwohl Babs ihn 5 Minuten zuvor darauf hingewiesen hatte, es könnte ja mal ein Unfall passieren.... Tja, Geschichten die das Leben schreibt, aber zum Glück war es ein harmloser Unfall.
Ich hatte keine Möglichkeit schnell nach Hause zu fahren, den das Wort "schnell" existiert hier leider nicht.. Ich glaube es gibt dafür keine Übersetzung ins Vietnamesische:)  
Also musste sie jemanden suchen um auf die Kinder aufzupassen und den Fahrer zurück ordern. Aber wie üblich mit meinem Schatz, ist sie nach dem ersten Schrecken ruhig geblieben und hat alles perfekt hin bekommen. Nach 20min konnte sie losfahren um einen Arzt aufzusuchen. Dort wurde Jaron dann gut versorgt und durfte danach zwei Tage liegen und den Fuss hochlagern. Er hat das aber sehr tapfer über sich ergehen lassen.  Dies musste er tun um einer Entzündung vorzubeugen, da man den Nagel bei so Kleinen nicht so einfach entfernen könne. Ja, das war einer dieser Tage die das ganze Abenteuer hier noch aufregender machen...
Am folgenden Montag musste er dann noch mal zur Kontrolle. Leider sah das ganze nicht besser aus und der Arzt entschied den ganzen Fuss zu gipsen, damit er nicht noch einmal irgendwo gegen stösst. Mittlerweile trägt er den Gips seit einer Woche. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie angenehm das bei 30-34°C, Regenzeit und 80-90% Luftfeuchte ist. Morgen kann er ihn dann entfernen lassen und wir hoffen das sich in der Woche nicht zu viel Leben im Gips entwickelt hat... 
Alles in allem geht es uns aber wirklich gut und man lernt langsam mit den krassen Gegensätzen hier umzugehen. Das Leben hier ist nicht so einfach zu umschreiben, aber ich versuche ab und zu ein Highlight raus zu picken um euch das ganze ein wenig näher zu bringen...

LG va der Biner Bandi

Sonntag, 19. August 2012

Schultag Nummer eins

 Das waren noch schöne Zeiten als unsere Maid noch da war.. In der letzten Woche habe ich ihr zwei Mal Ausgang erlaubt. Einmal zusammen mit uns zum Essen im Bin Thanh Markt, ein muss für jeden Gast in Ho Chi Minh City!! Sie hat das sichtlich genossen;) Das zweite Mal liess ich sie alleine mit meiner geliebten Frau los ziehen... Eigentlich hätte ich es ja aus unserer Cholufrässer Zeit wissen müssen, die kommen einfach nicht heim... Um Mitternacht habe ich dann mal versucht nachzufragen wann sie gedenken nach Hause zu kommen, da der Markt gewöhnlich eher schliesst.. Aber die sind ja schon gross und haben ein anderes Lokal gefunden. Gegen 2 Uhr haben sie dann noch nach Hause gefunden.... Leider ist Iglu jetzt nicht mehr da, aber sie wird uns bestimmt wieder besuchen kommen, gel Iglu;);) Danke für deine Hilfe während der Startphase!!!
Jaron in Uniform

Levin mit seiner Sportuniform...

Mael

Alle drei zusammen, sie haben die ersten zwei Tage gut überstanden. Levin lässt sich nichts anmerken, er spielt den grossen Bruder. Mael und Jaron vergiessen noch ein oder die andere Träne weil sie nicht gehen möchten, aber die Zeit wird alle Wunden heilen;) Levin hat nur vermerkt das die Lehrerin nicht so nett und lustig sei wie die in der Schweiz es war....
Der erste Schultag hat einige Sachen bei uns verändert. Jetzt kehrt definitiv der Alltag ein. Die Jungs sind beschäftigt und Babs hat mit bringen und holen auch einen vollen Terminkalender. Einzig die Transport  Bedingungen werden sich ein wenig verändern.. Beim ersten Schultag hat unser lieber Fahrer es geschafft zu spät zu kommen.. Das hat auch mir den Rest gegeben und ich habe einen Schlussstrich gezogen.. 10 Wochen habe ich nun damit verbracht mich mit ihm rumzuschlagen. Immer wieder dachte ich jetzt passt es, ab und zu mal ein ernstes Wort, und wieder und wieder und jetzt halt nicht mehr.... Ich musste über meinen Schatten springen und ihn auswechseln.. In einem Führungsseminar habe ich mal gelernt, wenn du jemanden entlassen musst hast du als Chef versagt. Du hast es nicht geschafft die Person richtig zu leiten, führen. Aber auch meine Geduld erreicht irgendwann ein Ende. In der Firma haben mir alle schon nach zwei Wochen gesagt ich solle ihn auswechseln. Aber ich wollte nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen, (sonst wäre ich auch nicht hier in Vietnam gelandet.....) und versuchte ihn zu ändern. Aber keine Chance, jeden zweiten Tag kam er zu spät oder notierte zu viele km. Trotz allem war er für uns sehr hilfreich, hat den Kindern ab und zu ein Geschenk gebracht und uns auch sonst geholfen. Wahrscheinlich einfach um uns abzulenken von seinen Fehlern... Ja nu, morgen beginnt das Abenteuer Fahrer von Neuem! Ja, keine Woche ohne neues Abenteuer in Vietnam. Ein sehr interessantes Land mit zum Teil komischen Leuten:)
LG va du Binerlini

Mui Ne


Levin ein bisschen nachdenklich.. Mael und er fragen ab und zu nach ihren Schulkollegen. Sie haben immer wieder mal Momente wo sich lange Zeit nach den Klassenkollegen bemerkbar macht...
Aber das wird sich mit der Zeit legen und vielleicht erwischen wir den ein oder anderen mal mit Skype??;)
Manchmal muss man improvisieren....
 Tja, so sieht es aus wenn ein Promi Paar auf Spaziergang ist und ein Paparazzi auflauert...
Ab und zu gibt es leichten Regen und die Schuhe können nass werden.. Aber man muss das locker nehmen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. So viel geregnet wie an dem Tag hat es sonst noch nie. Gewöhnlich abends mal so eine Stunde und fertig. Aber leider ohne Abkühlung:(

 Wenn Mami und Papi halt man länger unterwegs sind ist für einige schlafen angesagt. Anjo hat die Woche fast gleich lange im Buggy geschlafen wie im Hotelzimmer;)








Sand, Strand and nothing to do.....


Gute Laune, einfach Ferien!






Die Vietnamesen lieben ihn einfach. Zuerst haben wir gedacht Jaron würde der Star hier, da er so hellhäutig ist.. Dem ist aber nicht so, alle, wirklich alle wollen Anjo anfassen! Er geniesst das normalerweise. Gut, ist auch klar das alle ihn anfassen wollen, den er sieht ja genau so aus wie Papi;)




Unsere jüngsten zwei sind Klasse, die schlafen einfach überall.
Wirklich sehr praktisch!

Samstag, 4. August 2012

Ferien in Mui Ne

Kaum zu glauben aber war, nach 7 Wochen in Vietnam haben wir uns schon die ersten Ferien gegönnt.
Die Kinder haben ihre 3 Wochen Sommerschule gut beendet. Zwar ist die Angst vor der richtigen Schule noch da, aber die ersten Kontakte waren durchwegs positiv. Da sie jetzt noch zwei Wochen frei haben, gönnten wir uns die ersten Ferien von den Ferien...
Wir sind eine Woche nach Mui Ne ans Meer gereist. Da unsere Starthilfe Iglu nur noch bis am 11.8 bei uns weilt und bis jetzt eigentlich noch keine richtigen Ferien hatte, durfte sie sich auch ein wenig erholen (sind ja keine Sklaventreiber!:)). Am Samstag 28.7 sind wir mit unserem Fahrer gestartet um die 190km mit dem Auto zurückzulegen. Babs, Iglu und die Kids fuhren um 10.30Uhr los und holten mich um 12.00Uhr bei Bosch ab. Da halt jeder zweite Samstag ein Arbeitstag für mich ist, durfte ich morgens noch zur Arbeit fahren... Nach einer fünf stündigen Fahrt mit zwei Boxenstops, der Erste bei einer Art "Raststätte", die aber so stank und schmutzig war das niemand rein wollte, und dem Zweiten an einem kleinen Verpflegungsstand wo wir uns einen Eiskaffee leisteten, kamen wir in Mui Ne an. Es gab noch einen kleinen ungeplanten dritten Stop, aber dazu möchte ich keine Details erwähnen;) (Mael + Eiskaffe + Autofahren = ??).....
Das Hotel welches wir vorfanden war ganz in Ordnung. Wir bewohnten einen Bungalow mit zwei Zimmern, vier Betten und einem kleinen Kinderbett für Anjo. Das Beste war aber die Toilette. Zur Türe raus und unter einem Bambus-Dach fanden wir das Badezimmer. Herrlich, morgens auf das WC und das Rauschen des Meeres anhören. Direkt sind mir der Brand, WC mit Sicht auf Brunegghorn und natürliche meine Jagdausflüge mit Andreas eingefallen:):)
Eigentlich war alles perfekt, bis auf die Hauptattraktion:( Das Meer war schmutzig, richtig voll von Algen und roch auch dementsprechend. Wir haben uns aber überwunden und gingen trotzdem baden. Die Jungs hatten dank Iglu ihre Freude am grünen Schaum der bei Ebbe angespült wurde. Sie genossen darin ein Schaumbad... Die Leute teilten uns mit, das es einmal pro Jahr zu diesem Phänomen kommt, für ca. eine Woche........... Ja, fast wie Lotto im Ried;)
Aber trotz allem hatten wir eine tolle Woche in Mui Ne. Der Pool war schön und auch das Essen war überall gut. Zum Thema Essen fällt mir noch was ein.. In einem Restaurant sassen wir auf einer Terrasse, im ersten Stock. Natürlich wie immer unter der Beobachtung von mehreren Geckos. Diesmal gesellte sich auch noch eine Rate dazu und ein Hirschkäfer von etwa 7cm! Die Rate verkroch sich schnell irgendwo, den Käfer musste Iglu retten da er auf den Rücken kippte und nicht mehr auf die Beine kam.. Aber an diese Sachen gewöhnt man sich langsam, man geniesst trotzdem sein Essen und mehr als ein kurzes Aufbäumen von Babs gibt es nicht;) Die Kinder sind von diesen Sachen nicht besonders beeindruckt, sie finden es spannend.. Für die die es interessiert, Schlangen haben wir noch keine gesehen, ausser auf der Speisekarte.
Am 1. August liess das Wetter leider zu wünschen übrig. Es regnete nur einmal, durchgehend und wie aus Kübeln. Wir entschlossen uns nach Phan Thiet zu fahren, eine kleine Fischerstadt, mit dem Taxi in 20min zu erreichen. Trotz oder vielleicht wegen dem Regen war es ein Erlebnis. In strömendem Regen liefen wir mit unserem Buggy und den drei Kids durch die engen Marktgassen, wo es nur so von lebenden Seetieren wimmelte.. Ein Paradies für meine liebe Frau! Die Beine zeitweise 10-20cm tief im Wasser, suchten wir Schutz in einem kleinen typisch vietnamesischen Restaurant. Gross wie eine Einzelgarage bei uns, kleine Stühle und Tische mit sehr netten Leuten. Wie immer waren wir die grosse Attraktion mit vier Buben, was Reichtum und Glück in Vietnam bedeutet, und natürlich unser kleiner Star Anjo, der wie immer umschwärmt wurde. Als wir da gemütlich zusammen sassen bekamen wir Besuch von einem hartnäckigen Bettler. Nach dem wir vergebens versuchten ihn los zu werden, kam die Servierdüse steckte ihm ein par Scheine und er verliess das Lokal. Solche Sachen habe ich in HCM noch nicht erlebt, dort sind die Leute halt schon deutlich westlicher. Der Bettler wäre da nicht rein gekommen, weil vor jedem Lokal Sicherheitsleute sitzen oder manchmal auch schlafen... Wenn er rein käme, würde er im hohen Bogen rausfliegen.
Ich muss sagen die erste Version ist sympathischer, die Leute in den kleineren Städten oder Dörfern sind viel angenehmen und freundlicher. Dort kann man die netten und hilfsbereiten Vietnamesen finden, in HCM sind sie zwar auch freundlich, aber nur weil sie das Geld von den reichen Ausländern vor Gesicht haben....
So, zurück zum ersten August. Ein kleines bisschen Wehmut nach der Heimat kam schon auf, Gedanken an unsere traditionelle Grillparty usw... Aber zum Glück gibt es Onkelchen und Tantchen aus dem "schönen" Grächen, die genau an diesem Tag an uns dachten und uns mit ihrem Mail eine Freude machten!!!
Nun sind wir wieder zurück in HCM und geniessen noch den Sonntag bevor es wieder Richtung Alltag geht. Nächsten Samstag werden wir dann schweren Herzens Iglu verabschieden. Wird für uns wieder ein schwieriger Moment, da sie eine Riesen Hilfe ist. Dann wird es für Babs und die Kids richtig ernst. Da sie mich während der Woche kaum sehen und jeden zweiten Samstag auch noch alleine auskommen müssen.. Aber auch das werden wir hinkriegen!
Gestern hatten wir zum ersten Mal Kontakt mit unseren Nachbarn. Der Herr des Hauses hat sich uns vorgestellt, er war sehr sympathisch und leider hübsch (Babs: sehr hübsch), Ägypter. Er hat uns gesagt das seine Familie, mit zwei Kindern, am 20 August aus den Ferien zurück kommt. Auch hat er uns seine Hilfe angeboten, wenn wir irgendwelche Fragen und Probleme haben sollten. Sehr nett und gut zu wissen das man gute Nachbarn hat, fast wie in der Schweiz!
LG von uns allen!!!
PS: Unsere Adresse: 60 Giang Van Minh Street, House G8, An Phu Ward, District 2, Ho Chi Minh City, Vietnam